Klépierre kneift bei Hammerson
Klépierre kneift bei Hammerson
hip London – Der französische Shoppingcenter-Besitzer Klépierre wird nun doch kein verbindliches Übernahmeangebot für die britische Immobiliengesellschaft Hammerson abgeben. Das geht aus einer Pflichtveröffentlichung des Akquisitionsziels hervor. Der Board von Hammerson, der den kleineren Rivalen Intu Properties im Aktientausch akquirieren will, hatte das 5 Mrd. Pfund schwere Angebot als “opportunistisch” und “unerwünscht” zurückgewiesen. Klépierre besitzt und betreibt 100 Einkaufszentren auf dem Kontinent und hat auf den britischen Inseln bislang nicht Fuß gefasst. Der US-Reit Simon Property Group, der sich 2010 ohne Erfolg um Intu bemüht hatte, hält gut ein Fünftel an Klépierre. Sein CEO David Simon ist Chairman von Klépierre.Die erhöhte M & A-Aktivität deute darauf hin, dass es andere Ansichten zu den langfristigen Perspektiven des stationären Einzelhandels gebe als die vom Aktienmarkt favorisierte negative Sichtweise, schrieb Liberum-Analyst David Brockton.