KlöCo schraubt erneut an Prognose
KlöCo schraubt erneut an Prognose
ab Düsseldorf – Klöckner & Co (KlöCo) hat zu Beginn des Jahres tiefgestapelt. Die Hauptversammlung nahm Vorstandschef Gisbert Rühl nun zum Anlass, mehr Zuversicht zu verbreiten. Hatte der Stahlhändler die Zielsetzung für das Gesamtjahr schon vor wenigen Wochen konkretisiert und aus einem leichten Anstieg im operativen Ergebnis ein Plus zwischen 5 und 10 % gemacht, fasste Rühl am Freitag noch einmal nach: Im Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll neuerdings ein Zuwachs um “mindestens 10 %” gelingen, sagte Rühl vor den Aktionären. Der gewachsene Optimismus speist sich nicht zuletzt aus der “sehr guten Entwicklung” im April. Der damit gesetzte Kursimpuls überdauerte die Hauptversammlung jedoch nicht.Die üppige Tagesordnung, in der auch neue Kapitalrahmen geschaffen wurden, traf auf breite Zustimmung. Mit Mehrheiten von jeweils 92 % wählten die Aktionäre Uwe Roehrhoff und Ute Wolf in das Kontrollgremium. Roehrhoff leitet noch bis August den Vorstand des Herstellers von Pharmaverpackungen Gerresheimer, Wolf ist Finanzvorstand von Evonik. Mit der Hauptversammlung endeten die Mandate von Hans-Georg Vater und Ulrich Grillo.