Magneti Marelli fährt zweigleisig

Börsen-Zeitung, 3.3.2018 tkb Mailand - Nachdem der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) eine Entscheidung über die Ausgliederung der Kfz-Komponententochter Magneti Marelli auf das zweite Quartal 2018 verschoben hat, scheint der avisierte Börsengang...

Magneti Marelli fährt zweigleisig

tkb Mailand – Nachdem der Autobauer Fiat Chrysler (FCA) eine Entscheidung über die Ausgliederung der Kfz-Komponententochter Magneti Marelli auf das zweite Quartal 2018 verschoben hat, scheint der avisierte Börsengang fraglich. Unternehmensnahe Kreise wollen wissen, dass auch ein Verkauf der auf Elektroteile spezialisierten FCA-Tochter zur Diskussion stehe. Interesse soll von der halbstaatlichen Cassa depositi e prestiti (Cdp) gemeinsam mit dem Bremsenbauer Brembo bekundet worden sein. Auch der US-Finanzinvestor Bain Capital und chinesische Fondsgesellschaften seien an Magneti Marelli interessiert. Fraglich ist, inwieweit die erstrebte Bewertung von 5 Mrd. Euro zu halten ist. Nicht geklärt ist schließlich auch, inwieweit der Roboterbauer Comau gemeinsam mit Magneti Marelli oder im Alleingang verkauft werden soll.