PSA fordert nachträglich Rabatt bei Opel-Kauf
Börsen-Zeitung, 30.11.2017 scd Frankfurt - Der französische Autobauer PSA hat sich bei der Opel-Übernahme offenbar schwer verrechnet. Aus informierten Kreisen sei zu vernehmen, dass das Unternehmen vom US-Autobauer General Motors fast die Hälfte des...
PSA fordert nachträglich Rabatt bei Opel-Kauf
scd Frankfurt – Der französische Autobauer PSA hat sich bei der Opel-Übernahme offenbar schwer verrechnet. Aus informierten Kreisen sei zu vernehmen, dass das Unternehmen vom US-Autobauer General Motors fast die Hälfte des gezahlten Kaufpreises zurückfordert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Franzosen seien der Ansicht, dass sie über Opels Emissionsstrategie getäuscht worden seien. Ein Sprecher des französischen Unternehmens wollte den Bericht nicht kommentieren. Der größte US-Autobauer General Motors (GM) bestritt derweil, Rückforderungen wegen angeblicher Abgasprobleme erhalten zu haben. Von derartigen Forderungen wisse man nichts.