PWO schlägt höhere Dividende vor

Operative Ziele trotz Kapazitätsproblemen erreicht

PWO schlägt höhere Dividende vor

igo Stuttgart – Der Zulieferkonzern Progress-Werk Oberkirch (PWO) will seinen Aktionären bei der Hauptversammlung am 23. Mai eine Dividende von 1,65 Euro je Aktie vorschlagen. Für 2016 hatten die Investoren 1,60 Euro je Anteilschein erhalten. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Hersteller von Metallkomponenten nach mittlerweile geprüften Zahlen sein Ergebnis von zuvor 9,5 Mill. Euro auf 10,1 Mill. Euro gesteigert. Wie PWO bereits mitgeteilt hatte, war der Umsatz auf 461 Mill. Euro nach zuvor knapp 410 Mill. Euro gestiegen (vgl. BZ vom 23. Februar). Die Umsatzprognose hatte bei 450 Mill. Euro gelegen. Ohne den Beitrag aus höheren Materialpreisen von rund 25 Mill. Euro lag das Umsatzplus bei 6 %. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Währungseffekten legte auf 23,4 Mill. Euro nach zuvor 21,6 Mill. Euro zu und lag ebenfalls im Rahmen der Prognose. PWO betonte, die operativen Ziele trotz “deutlicher Mehraufwendungen” für zusätzliche Fertigungskapazitäten erreicht zu haben. 2017 sei das “größte jemals benötigte Neu-Werkzeugvolumen realisiert” worden. Indem mit Kunden höhere Anzahlungen vereinbart und die Investitionen auf 32,8 Mill. Euro begrenzt wurden, sei dennoch ein positiver freier Cash-flow von 4,3 Mill. Euro nach zuvor 13 Mill. Euro erzielt worden. Die Eigenkapitalquote blieb mit 29 % stabil.