Serviceware holt sich 100 Mill. Euro

Börsen-Zeitung, 7.4.2018 Reuters Frankfurt - Der Unternehmenssoftware-Hersteller Serviceware will am 20. April sein Debüt an der Frankfurter Börse geben. Der Mittelständler aus dem hessischen Bad Camberg bietet bis zu 3,7 Millionen Aktien zu einem...

Serviceware holt sich 100 Mill. Euro

Reuters Frankfurt – Der Unternehmenssoftware-Hersteller Serviceware will am 20. April sein Debüt an der Frankfurter Börse geben. Der Mittelständler aus dem hessischen Bad Camberg bietet bis zu 3,7 Millionen Aktien zu einem Preis von 22,50 bis 27,50 Euro an. Insgesamt könnte der Börsengang damit bis zu 101,8 Mill. Euro einbringen. Davon sollen bis zu 69 Mill. Euro an die Firma fließen, geht aus dem Börsenprospekt hervor. Mit dem Geld will Serviceware die Gewinnung großer Kunden, Zukäufe und den Ausbau des Auslandsgeschäfts finanzieren. Die restlichen Einnahmen gehen an die Altaktionäre um die Firmengründer Dirk Martin und Harald Popp. Anleger können die Aktien ab Montag bis 18. April zeichnen. Nach dem Börsengang werden sich rund 35 % der Aktien im Streubesitz befinden. Am oberen Ende der Preisspanne würde Serviceware mit 289 Mill. Euro bewertet. Commerzbank und Hauck & Aufhäuser begleiten die Emission. Im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende November) setzte Serviceware 44 Mill. Euro um.