Springer verlässt das Börsenparkett
Springer verlässt das Börsenparkett
Reuters Berlin – Der Medien- und Technologiekonzern Axel Springer verlässt nach 35 Jahren die Börse. Mit Ablauf des 6. April könne mit Aktien des Unternehmens nicht mehr an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, teilte der Herausgeber von “Bild” und “Welt” am Mittwoch mit. Man rechne damit, dass dies auch bald für die Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart sowie Tradegate Exchange gelte.Größter Anteilseigner bei Springer ist noch vor Verlegerwitwe Friede Springer der US-Finanzinvestor KKR mit rund 47,6 %, der im vergangenen Jahr für rund 2,9 Mrd. Euro eingestiegen ist und im Februar für die im Streubesitz verbliebenen Anteile ein Delisting-Angebot gemacht hat. Mit den Amerikanern im Rücken wollen die Berliner verstärkt in langfristiges Wachstum investieren und hatten bis zuletzt auch Zukäufe im Visier.