Telekom feiert Jubiläum mit glänzendem Ergebnis

110-Mrd.-Dollar-Deal in den USA zum Greifen nah - 2020 auf Wachstumskurs

Telekom feiert Jubiläum mit glänzendem Ergebnis

hei Bonn – Die Deutsche Telekom feiert ihr 25-jähriges Bestehen als Aktiengesellschaft mit glänzenden Ergebnissen. Mit einem Umsatzanstieg von 6,4 % auf über 80 Mrd. Euro und einem Zuwachs von 7,2 % beim operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda AL) auf 24,7 Mrd. Euro hat der Konzern im vergangenen Jahr die Markterwartungen übertroffen und ist auch schneller gewachsen, als dies in der eigenen Mittelfristplanung vorgesehen war. Der Free Cash-flow expandierte um 16 % und überraschte mit 7 Mrd. Euro ebenfalls positiv. Alle Konzernsegmente haben zum Ergebniswachstum beigetragen, die dicksten Brocken entfallen auf Deutschland und die USA.Die Anleger feierten das Zahlenwerk, was in einem Kursgewinn von 4,5 % auf 16,52 Euro mündete. Im laufenden Jahr soll es mit der Ergebnisentwicklung nicht ganz so dynamisch weitergehen. Konzernchef Tim Höttges stellte auf der Bilanzpressekonferenz in Bonn ein bereinigtes Ebitda AL von 25,5 Mrd. Euro in Aussicht – auf Basis konstanter Wechselkurse und noch ohne die Konsolidierung von Sprint in den USA. Deren Übernahme durch die Telekom-Tochter T-Mobile US in einer mittlerweile 110 Mrd. Dollar schweren Transaktion ist nach den Worten von Höttges nun zum Greifen nahe. Auch wenn die Telekom eine Nachjustierung der Transaktionsstruktur anstrebt – zu Details äußerte sich der Manager nicht -, soll das Closing “baldmöglichst” erfolgen. Allerdings wackelt der angestrebte Termin zum 1. April aufgrund von Verhandlungen mit der kalifornischen Verbraucherschutzbehörde.Höttges betonte jedoch, dass die betriebswirtschaftlichen Annahmen für den Deal “im Kern” unverändert bleiben. Eventuelle Mehrkosten durch Zugeständnisse von T-Mobile US beim 5G-Ausbau in den USA würden unter anderem durch gesunkene Finanzierungskosten aufgefangen. Die US-Tochter sei nach der Fusion mit der Kundenzahl auf Augenhöhe mit den bisherigen Platzhirschen AT&T und Verizon, so dass erstmals ein deutsches Unternehmen “in einer Schlüsselindustrie in den USA eine führende Rolle” einnehme. – Nebenstehender Kommentar Bericht Seite 9