US-Geschäft trägt Hochtief im ersten Quartal
US-Geschäft trägt Hochtief im ersten Quartal
ak Köln – Hochtief hat dank der amerikanischen Aktivitäten den Umsatz im ersten Quartal gesteigert und den Ergebnisrückgang in Grenzen gehalten. Im Geschäftsfeld “Amerikas” stieg der Umsatz um 20 % auf 3,9 Mrd. Euro, das Ebit kam um 28 % auf 93 Mill. Euro voran. Konzernweit stieg der Umsatz zwischen Januar und März zwar um 7,4 % auf 6,15 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Steuern sank jedoch um 11 % auf 207 Mill. Euro. Der Vorstand behält sich weiter vor, die im Februar abgegebene Prognose eventuell zu korrigieren.Einen negativen Einfluss auf die Ergebniskennziffern hatte die Beteiligung am spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis, der wegen der Coronakrise deutlich weniger Einnahmen hatte. Der Ergebnisbeitrag von Abertis sank von 21 Mill. Euro im Vorjahr auf 1 Mill. Euro.Die neu gewonnenen Aufträge gingen im ersten Quartal deutlich zurück. In der Region Asien/Pazifik brach der Auftragseingang im Jahresvergleich im ersten Quartal um 62 % ein, in Amerika ging er um 26 % zurück. Dagegen stieg er im europäischen Geschäft, das allerdings das mit Abstand kleinste ist, um 20 % auf 537 Mill. Euro. Konzernweit fiel der Auftragseingang um 36 % auf 4,5 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand sank im Vergleich zum Jahreswechsel von 51,4 Mrd. auf 47,6 Mrd. Euro.Hochtief hat gegen Ende des ersten Quartals vorsorglich existierende Kreditlinien gezogen. Die liquiden Mittel stiegen zwischen dem Jahreswechsel und Ende März um rund 900 Mill. Euro auf 5,4 Mrd. Euro. Unter anderem dadurch rutschte die Nettofinanzposition auf – 134 Mill. Euro von zuvor positiven 1,5 Mrd. Euro.