Zulieferer Stabilus gibt kräftig Gas
Zulieferer Stabilus gibt kräftig Gas
wb Frankfurt – Stabilus, Weltmarktführer bei Gasfedern, hat den Wachstumskurs im zweiten Quartal seines Fiskaljahres 2016/17 (30. September) fortgesetzt und erhöht die Ergebnisprognose für den laufenden Turnus leicht. CEO Dietmar Siemssen rechnet mit einem Plus in zweistelliger Prozenthöhe. Nach den Quartalsergebnissen erwartet er eine höhere bereinigte Ebit-Marge. Sie soll 14 bis 15 % statt wie bisher prognostiziert 13 bis 14 % betragen. Der Umsatz wird mit 865 Mill. Euro kalkuliert. An der Börse zählt Stabilus mit TLG und Scout24 zu den möglichen Nachrückern im MDax, wenn Stada übernommen wird.Mit 38 Mill. Euro liegt das bereinigte Ebit im zweiten Quartal um 54 % über Vorjahresniveau. Die Steigerung sei wesentlich auf den höheren Umsatzanteil des Industriegeschäfts zurückzuführen. Der Gewinn kletterte von 10,8 Mill. auf 14,6 Mill. Euro. Im Quartal stieg der Umsatz um 34,5 % auf 245 Mill. Euro. Die 2016 von SKF für 339 Mill. Euro erworbenen Unternehmen ACE, Hahn Gasfedern, Fabreeka und Tech Products leisteten dazu einen Beitrag von 32 Mill. Euro. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 31 %. In Europa legten die Erlöse in den drei Monaten dank der Akquisitionen um 35 % auf 126 Mill. Euro zu. Ein wesentlicher Treiber sei das Powerise-Geschäft. In Nordamerika wurden 94 (i.V. 68) Mill. Euro eingenommen, in Asien 25,0 (20) Mill.Gegenüber Vorjahr verzeichnete das Industriegeschäft mit 69 % auf 88 Mill. Euro die höhere Umsatzsteigerung, heißt es weiter. Hier sind die drei zugekauften Akquisitionen maßgeblich tätig. Den größten Anteil daran hatte das sogenannte Capital-Goods-Geschäft, gefolgt von Vibration & Velocity Control, die aus den drei Übernahmen gebildet wurde. Die Automotive-Sparte beschleunigte im Quartal um 22 % auf 157 Mill. Euro. Powerise sei hier der bedeutendste Treiber mit 36 %.