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Absatz der Fondsbranche fällt im Krisenjahr

Verband BVI sieht Belebung um Jahreswende

jsc Frankfurt – Die deutsche Fondsbranche hat das Coronajahr mit einem soliden, gleichwohl rückläufigen Absatzergebnis beendet: Unterm Strich haben deutsche Anleger annähernd 102 Mrd. Euro in diverse Publikumsfonds, Spezialfonds und Mandate investiert und damit knapp 13 % weniger als im Jahr zuvor, berichtet der deutsche Fondsverband BVI . Angesichts der Coronakrise handele es sich aber um ein „erstaunlich gutes Jahr“, sagte BVI-Präsident Alexander Schindler auf der digitalen Jahrespressekonferenz des Verbands.

Während institutionelle Investoren Milliarden aus Mandaten ohne Fondshülle abzogen und auch Spezialfonds weniger Mittel einsammelten, legte das Publikumsgeschäft deutlich zu. Allein auf Aktienfonds entfielen 21 Mrd. Euro, die sich etwa hälftig auf ETFs und auf klassische Fonds aufteilten. Nach einem schwachen Geschäft im Frühjahr zog der Fondsabsatz zum Jahresende an. Diese Entwicklung habe sich bisher fortgesetzt, sagte Schindler.

Hohe Zuflüsse in Wertpapierpublikumsfonds erzielten vor allem Flossbach von Storch, DWS und Amundi, während im Wertpapiersegment der Spezialfonds­ Universal-Investment, DekaBank und HSBC vorne liegen.

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