Geldhaus

Danske Bank macht sich auf hohe Strafe gefasst

Danske Bank warnt vor einer möglichen hohen Strafe im Zusammenhang mit einem der weltweit größten Geldwäscheskandale.

Danske Bank macht sich auf hohe Strafe gefasst

Reuters Frankfurt

Danske Bank warnt vor einer möglichen hohen Strafe im Zusammenhang mit einem der weltweit größten Geldwäscheskandale. Bei dem Geldhaus waren verdächtige Geldtransaktionen im Volumen von 200 Mrd. Euro aufgedeckt worden, die zwischen 2007 und 2015 über eine inzwischen geschlossene Niederlassung in Estland abgewickelt worden waren.

Das Institut befinde sich nun in anfänglichen Diskussionen mit den Behörden in den USA und Dänemark über eine Lösung des Estland-Themas, hat die größte Bank Dänemarks erklärt. Es sei aber noch nicht möglich, eine verlässliche Schätzung über die Dauer abzugeben, zur Höhe eines potenziellen Vergleichs oder möglicher Strafzahlungen. Diese würden wahrscheinlich erheblich ausfallen. Daher werde keine Zwischendividende für das erste Quartal gezahlt.