Deutsche Bank will im Inland kürzen
bn Frankfurt – Der von der Deutschen Bank geplante Abbau von 18 000 Stellen bis 2022 soll etwa zur Hälfte aufs Inland entfallen, wie Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf unterrichtete Kreise gemeldet hat. Damit wäre der Heimatmarkt leicht überproportional vom Abbau betroffen. Bundesweit zählte die Bank Ende Juni 41 200 Vollzeitstellen, weltweit waren es 90 900. Die Großbank setze auf Einsparungen in ihrem Privatkundengeschäft, um die Kosten zu senken, meldete Bloomberg. Außerhalb Deutschlands werde London ebenfalls stark betroffen sein, auch wegen des Brexits. In den USA dürfte derweil ein geringerer Anteil an Front-Office-Arbeitsplätzen wegfallen, wenn die Bank aus ihrem Aktienhandelsgeschäft ausgestiegen sei. Die Bank erklärte, “auch in Deutschland wird eine substanzielle Zahl von Stellen” wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort des Instituts sei. Die Bank plane aber keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand Anfang Juli bekannt gegeben habe. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen habe die Bank damals nicht kommuniziert, und sie werde dies auch weiterhin nicht tun.