Kundengeld strömt zur National-Bank

Börsen-Zeitung, 6.1.2021 ak Köln - Der National-Bank sind im vergangenen Jahr Kundengelder in erheblichem Ausmaß zugeflossen. Die Einlagen bei dem Regionalinstitut aus Essen kletterten um fast 16 % auf knapp 4,4 Mrd. Euro. Das führte auch zu einer...

Kundengeld strömt zur National-Bank

ak Köln – Der National-Bank sind im vergangenen Jahr Kundengelder in erheblichem Ausmaß zugeflossen. Die Einlagen bei dem Regionalinstitut aus Essen kletterten um fast 16 % auf knapp 4,4 Mrd. Euro. Das führte auch zu einer Steigerung der Bilanzsumme um 14,5 % auf 5,4 Mrd. Euro. Im Mittelstand sowie unter Ärzten, Notaren, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern habe das Haus zahlreiche neue Kunden gewinnen können, erläuterte Vorstandschef Thomas A. Lange. Er rechnet angesichts der Geldpolitik der EZB mit weiteren hohen Liquiditätszuflüssen und verwies auf die Notwendigkeit, diese Liquidität sehr aufmerksam zu steuern – als Ultima Ratio auch durch die Ablehnung von Einlagen.Das Ergebnis hat die National-Bank, die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen feiert, fast stabil gehalten. Während der Zinsüberschuss mit 88 Mill. Euro marginal über dem Vorjahreswert lag, zeigte sich der Provisionsüberschuss mit knapp 45 Mill. Euro leicht rückläufig. Die Aufwendungen für die Risikovorsorge blieben mit 2,7 Mill. Euro auf niedrigem Niveau. Die Bank führte das in ihrer Mitteilung darauf zurück, dass sie in den von der Pandemie besonders betroffenen Branchen nicht nennenswert engagiert ist. Die Kernkapitalquote des Instituts sank 2020 nach vorläufigen Angaben leicht auf 11,1 %. Ihre Dividende will die Bank, deren Hauptaktionär der Versicherer Signal Iduna ist, mit 0,80 Euro stabil halten.