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Die Bundrenditen sinken immer weiter. Denn Anleger stellen sich m kommenden Jahr auf eine Rezession und Zinssenkungen der Notenbanken ein.

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Bundrenditen sinken in Richtung 2 Prozent

kjo Frankfurt

Verbraucher rütteln nicht an Inflationserwartungen

An den europäischen Anleihemärkten sinken die Renditen der Bundesanleihen immer weiter. Die zehnjährige Bundrendite lag im späten europäischen Handel noch bei 2,24% und damit deutlich unter dem Wert vom Handel am Morgen, als noch 2,29% gemessen wurden. Die Rendite der Benchmark-Laufzeit der Eurozone ist damit etwas kräftiger unter die Marke von 2,30% gesunken, die sie erst in diesen Tagen in Angriff genommen hatte. Anleger stellen sich darauf ein, dass die Renditen der sicheren Anleihen der Eurozone weiter sinken werden. Und damit könnte auch die zehnjährige Bundrendite die Marke von 2% in Angriff nehmen. Denn Anleger stellen sich immer mehr darauf ein, dass die Eurozone in dem kommenden Jahr in die Rezession rutschen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Inflationserwartungen der Anleger und Verbraucher in der Eurozone.

Die Verbraucher in der Eurozone haben einer EZB-Umfrage zufolge an ihren kurzfristigen Inflationserwartungen nicht gerüttelt. Im Mittel gingen sie im Oktober davon aus, dass die Inflation binnen zwölf Monaten bei 4% liegen wird, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Auch in der vorangegangenen September-Umfrage hatten sie 4% vorausgesagt. Binnen drei Jahren erwarten sie eine Teuerung von 2,5%, womit sie ebenfalls ihre Erwartungen vom September beibehielten.

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