Märkte am Abend

Dax bleibt knapp unterm Rekordhoch

Der Dax hat am Donnerstag zulegt, blieb aber unter seinem jüngst markierten Rekordhoch. Die Aktien der Großreederei Moeller-Maersk stürzten ab.

Dax bleibt knapp unterm Rekordhoch

Finanzmärkte

Dax bleibt knapp unterm Rekordhoch

Die jüngsten Maßnahmen und Ankündigungen von Konjunktur- und Marktstützungen in China und die Erwartung, dass die Leitzinsen in Japan nicht stark angehoben werden, haben am Donnerstag Aktienmärkte gestützt. Der Dax legte um 0,3% auf 16.964 Punkte zu, der Euro Stoxx 50 um 0,6% auf 4.707 Zähler. Im Verlauf rückte der Dax mit seinem Tageshoch von 17.030 Punkten nahe an sein Rekordhoch von 17.049,52 Zählern heran.

Im Dax zeigten sich Continental fest mit einem Aufschlag von 3% auf 76,08 Euro. Siemens rückten nach der Vorlage von Zahlen um 1% auf 169,78 Euro vor. Nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufsprogramms verzeichneten Unilever ein Plus von 3,2% auf 40,25 Pound. Die Aktien der dänischen Großreederei stürzten um 14,7% auf 109,75 dkr ab. Das Ergebnis des vierten Quartals und der Ausblick enttäuschte die Analysten. Der Aktienkurs fiel auf das Niveau von vor dem Ausbruch der Krise im Roten Meer. Das Unternehmen sprach auch von Überkapazitäten in der Branche.

Der Greenback zeigte sich etwas fester. Der Dollar-Index, der die Entwicklung der US-Devise gegenüber den Währungen der sechs wichtigsten Handelspartner angibt, legte um 0,2% zu. Er profitierte von etwas höheren US-Bondrenditen. Der Euro gab um 0,1% auf 1,0759 Dollar nach. Deutlich unter Druck geriet die japanische Währung. Sie ermäßigte sich um 0,7% auf 149,28 Yen je Dollar. Shinshi Uchida, der Gouverneur der Bank of Japan, merkte an, es sei unwahrscheinlich, dass die Notenbank die Zinsen aggressiv anhebe.

Der Preis der wichtigsten Rohölsorte Brent Crude stieg deutlich um 2,6% auf 81,27 Dollar je Barrel an. US-Leichtöl der Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich um 2,7% auf 75,86 Dollar. Die israelische Regierung hat einen Vorschlag der palästinensischen Miliz Hamas für einen Waffenstillstand abgelehnt. Damit haben sich die Chancen für ein Ende des Kriegs im Nahen Osten wieder deutlich verschlechtert und die Gefahr einer Eskalation hat wieder zugenommen.

Vor einer mit Spannung erwarteten Auktionen 30-jähriger amerikanischer Staatsanleihen sind die Renditen für US-Treasuries am Donnerstag gestiegen. Der Satz für zehnjährige Titel legte um 6 Ticks auf 4,159% zu.