Märkte am Abend

Dax geht kraftlos ins Wochenende

Dem Dax hat es am Freitag an Dynamik gefehlt. Er blieb unter der Marke von 17.000 Punkten.

Dax geht kraftlos ins Wochenende

Dax geht kraftlos ins Wochenende

Dem Dax hat am Freitag vor dem Wochenende die Dynamik gefehlt. Mit einem Schlussstand von 16.927 Punkten, ein Minus gegenüber Vortrag von 0,2%, verharrte er unter der wie beachteten Marke von 17.000 Punkten. Am Dienstag hatte der Dax noch mit 17.049,52 Zählern eine neue Bestmarke markiert. Für Auftrieb hatten im Wochenverlauf die Aussicht auf neue Maßnahmen zur Konjunkturstützung in China gesorgt sowie eine Vielzahl von Quartalsergebnissen. Der Euro Stoxx 50 verzeichnete einen kleinen Anstieg von 0,1% auf 4.715 Punkte.

Zu den Gewinnern gehörten Carl Zeiss Meditech, die um zeitweilig um mehr als 12% zulegten. Am Abend blieb noch ein Anstieg um 4,5% auf 110,75 Euro übrig. Im ersten Quartal hatten Umsatz und Ergebnis die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Deutsche Pfandbriefbank büßten 3% auf 4,49 Euro ein. Die RAG-Stiftung hat ihren Anteil an den Aktien der Bank von 4,5% auf 2,9% reduziert. Man beobachte die Entwicklung am amerikanischen Immobilienmarkt sehr genau, teilte die Stiftung der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der US-Markt für kommerziell genutzte Immobilien befindet sich in einer tiefen Krise, mit einer niedrigen Auslastung von Büroflächen, hohen Zinsen und Problemen der Refinanzierung. Befürchtet wird, dass dies Probleme für amerikanische und internationale Banken, die in den Markt investiert sind, bedeuten könnte. Im bisherigen Jahresverlauf hat sich der Aktienkurs der deutschen Pfandbriefbank bereits um fast 27% ermäßigt.

Am Devisenmarkt war der Euro mit 1,0783 Dollar gegenüber Vortag praktisch unverändert. Die japanische Währung verharrte bei 149,38 Yen je Dollar, damit auch auf Vortagsstand.

Der Preis der wichtigsten Rohöl Sorte Brent Crude legte am Freitag um 0,3% auf 81,92 Dollar je Barrel zu. US-Leichtöl der Sorte West Texas Intermediate verteuerte sich um 0,5% auf 76,55 Dollar. Im Vergleich zum Freitag der Vorwoche hat der Ölpreis rund 7% zugelegt. Händler machten vor allem dafür verantwortlich, dass die israelische Regierung einen Vorschlag der palästinensischen Miliz Hamas für einen Waffenstillstand zurückgewiesen hat. Damit hat die Sorge der Marktteilnehmer wieder zugenommen, dass es zu einer Eskalation der Konflikte im Nahen Osten und damit zu einer Unterbrechung der Ölversorgung kommen könnte.

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