Märkte am Abend

Dax nähert sich wieder dem Allzeithoch

Der Dax hat am Montag die Marke von 17000 Punkten überwunden und sich seinem Allzeithoch wieder angenähert. Einige Aktien verzeichneten zum Wochenauftakt deutliche Zugewinne,

Dax nähert sich wieder dem Allzeithoch

Dax nähert sich wieder dem Allzeithoch

Dem Dax ist es Montag gelungen, die Marke von 17.000 Punkten wieder zu überspringen. Den Handel beendete er mit einem Tagesgewinn von 0,7% auf 17.37 Punkte, womit er knapp unter dem am Dienstag vergangener Woche erreichten Allzeithoch von 17.049,52 Punkten blieb. Der Euro Stoxx 50 kletterte um 0,6% auf 4.743 Zähler.

Gefragt waren am Montag die Aktien von Siemens Energy. Der Titel verteuerte sich um 5,7% auf 14,51 Euro. Er profitierte von positiven Analystenkommentaren von Bank of America und Santander. Das Geschäft mit Windkraftanlagen von Siemens Energy habe das Schlimmste überstanden, betonten die Experten der Bank of America. Sie stuften die Aktie von "Neutral" auf "Kaufen" hoch und erhöhten das Kursziel von 13 auf 20 Euro. Die Analysten von Santander verbesserten das Anlageurteil von "Neutral" auf "Outperform" und das Kursziel von 14 auf 19 Euro. Sehr fest zeigten sich im Dax auch Rheinmetall mit einem Aufschlag von 3,7% auf 348,90 Euro. Unternehmenchef Armin Papperger hatte in einem Interview eine Verdoppelung des Umsatzes auf 20 Mrd. Euro binnen sieben oder acht Jahren angekündigt. Zu den Gewinnern gehörte auch der Rüstungskonzern Hensoldt, dessen Aktienkurs um 3,6% auf 31,28 Euro zulegte. Händler sagten, die Aktie profitiere von den Aussichten auf weiter steigende Rüstungsausgaben.

Im MDax setzten sich Nordex in Szene mit einem Kurssprung von 10,5% auf 10,51 Euro. Das Unternehmen legte vorläufige Zahlen das Geschäftsjahr 2023 vor, die zumindest mit Blick auf die Erlöse die Analystenerwartungen deutlich übertrafen. Die Aktie hatte 2023 zu den Verlierern am Aktienmarkt gehört und rund 21% an Wert eingebüßt.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen hat am Montag leicht um 1 Tick auf 2,363% nachgegeben. Fabio Panetta, EZB-Ratsmitglied und Chef der italienische Notenbank, hatte auf einer Konferenz am Samstag erklärt, der Zeitpunkt für eine Kehrtwende der Geldpolitik nähere sich schnell. Der Satz für zehnjährige italienische Titel sank um 5 Ticks auf 3,904%.

Am Devisenmarkt hielten sich die Akteure vor den am Dienstag anstehenden Konjunkturdaten zurück. Der Euro ermäßigt sich leicht um 0,1% auf 1,0776 Dollar. Die japanische Währung gab um 0,1% auf 149,36 Yen je Dollar nach. Das britische Pfund büßte 0,1% auf 1,263 Dollar ein. Der Goldpreis sank um 0,5% auf 2.013,69 Dollar je Feinunze.

Nach der Rally der vergangenen Woche, in der der Ölpreis aufgrund der wieder zunehmenden geopolitischen Spannungen 6% hinzugewonnen hatte, hielt er sich am Montag auf einem relativ hohen Niveau. Er gab 0,6% auf 81,74 Dollar ab. Die führende US-Sorte West Texas Intermediate verzeichnete ein kleines Minus von 0,2% auf 76,66 Dollar. In der vergangenen Woche hatte es neue Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien gegeben. Zudem hatte Israel Vorschläge der palästinensischen Miliz Hamas für eine Waffenstillstand abgelehnt.

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