Devisenmarkt

US-Inflationsdaten rücken in den Fokus

Mit Spannung erwarten die Devisenmärkte die Veröffentlichung der US-Inflationszahlen am Dienstag. Zuvor hat sich der Euro gegenüber dem Dollar kaum bewegt.

US-Inflationsdaten rücken in den Fokus

Devisen

US-Inflationsdaten rücken
jetzt in den Fokus

Der Euro notiert gegenüber dem Dollar kaum verändert

wrü Frankfurt

Bei ruhigem Geschäft hat der Euro zum Wochenstart gegenüber dem Dollar leicht zugelegt. So hat die Gemeinschaftswährung am Vormittag 1,07 Dollar erreicht. Danach hat sich der Euro aber wieder etwas abgeschwächt und lag am späten Nachmittag bei 1,0678 Dollar.

Der Fokus ist jetzt auch am Devisenmarkt auf die Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Oktober gerichtet, die am Dienstag um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Der Bloomberg-Consensus erwartet einen Anstieg von 0,1% im Vergleich zum Vormonat und von 3,3% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat. Dies wäre ein neuerlicher Rückgang der US-Teuerung, im September hatte der Anstieg noch 3,7% betragen.

Für die Kernrate, ohne Energie und Nahrungsmittel, wird ein Plus von 0,3% gegenüber Vorjahr und 4,1% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erwartet. Dies würde dann der September-Kernrate entsprechen, die ebenfalls bei 4,1% lag. Nach den jüngsten Äußerungen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell wird den Inflationsdaten hohe Bedeutung beigemessen. Fällt die Teuerungsrate nebst Kerninflation relativ hoch aus, würde das für eine weiterhin straffe US-Zinspolitik und einen festeren Dollar sprechen. Fällt die US-Teuerung aber niedriger als erwartet aus, deutet dies auf eine Entspannung der US-Geldpolitik hin, und der Euro dürfte profitieren.