USA, Russland und Nato

Beratungen zur Ukraine-Krise

An­ge­sichts der wachsenden Spannungen in der Ukraine-Krise wollen Russland und die USA bald miteinander verhandeln.

Beratungen zur Ukraine-Krise

Reuters Washington/Moskau

An­ge­sichts der wachsenden Spannungen in der Ukraine-Krise wollen Russland und die USA bald miteinander verhandeln. Die Sicherheitsgespräche sollen am 10. Januar auf hochrangiger Ebene in Genf stattfinden, bestätigte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Dienstag Angaben des US-Präsidialamts. Am 12. Januar sollen Gespräche zwischen Russland und der Nato in Brüssel folgen. Einen Tag später ist eine Zusammenkunft mit Vertretern europäischer Länder sowie Russlands und der USA geplant, an der die in Wien ansässige Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ebenso beteiligt sein soll wie die Ukraine und andere ehemalige Sowjetstaaten. Russland hat an der ukrainischen Grenze Zehntausende Soldaten zusammengezogen und fordert ein Ende der Nato-Osterweiterung, insbesondere einen Verzicht auf eine Mitgliedschaft der Ukraine. Das hat im Westen die Befürchtung geschürt, dass Moskau einen Angriff starten könnte. Russland dementiert dies.

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