Euro-Einzelhandel setzt weniger um
Euro-Einzelhandel setzt weniger um
ba Frankfurt
Die Einzelhändler im Euroraum haben im Juni unerwartet weniger umgesetzt. Laut Statistikamt Eurostat sank das saisonbereinigte Absatzvolumen um 0,3% im Monatsvergleich. Ökonomen hatten hingegen ein Wachstum von 0,2% erwartet. Allerdings revidierten die Luxemburger Statistiker den Vormonatswert nach oben: Statt einer Stagnation steht nun ein Plus von 0,6% zu Buche. Im Jahresvergleich gingen die Erlöse um 2,4% zurück. Hier war zunächst ein Minus von 2,9% ermittelt worden.
Eurostat vermeldet rückläufige Erlöse bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,3%, während es im „Nicht-Nahrungsmittelsektor“ um 0,2% abwärts ging. Anstiege verzeichneten die Statistiker bei „Motorenkraftstoffen“, und zwar um 1,0% sowie im Internet- und Versandhandel – hier waren es 1,1%.
Die Entwicklung in der gesamten EU verlief jeweils recht ähnlich. Unter den EU-Mitgliedstaaten wurden die stärksten monatlichen Umsatzrückgänge in Slowenien (–2,6%), Rumänien (–1,9%) und Portugal (–1,6%) registriert. Die höchsten Anstiege wurden in Luxemburg (2,6%), den Niederlanden (1,5%) und Belgien (1,2%) beobachtet.