Exporteure erwarten weniger Geschäfte
Exporteure erwarten weniger Geschäfte
ba Frankfurt
Die deutschen Exporteure sind im September spürbar pessimistischer geworden. Das entsprechende Ifo-Barometer ist um 4,8 auf minus 11,3 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit Mai 2020, also während der Corona-Pandemie, gefallen. „Die Exportwirtschaft befindet sich in einer Schwächephase“, erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Die Ausfuhr in alle wichtigen Regionen ist gegenwärtig rückläufig.“ Eine deutliche Nachfragebelebung erwartet er erst für 2024.
Im September erwarteten nur die Hersteller von Lederwaren und Möbeln und auch einige Betriebe der Nahrungsmittelindustrie höhere Exporte. "Alle anderen Branchen rechnen eher mit einem rückläufigen Auslandsgeschäft", hieß es beim Ifo. Die zwischenzeitlichen Hoffnungen auf Zuwächse in der Chemiebranche seien verflogen, auch die Automobilhersteller seien etwas skeptischer geworden. Am pessimistischsten sind laut Ifo derzeit die Drucker.