Tarifrunden

Weitere Warnstreiks drohen

Nach dem Bahnstreik drohen Warnstreiks andernorts: Im Öffentlichen Dienst gehen die Tarifverhandlungen in die letzte Runde. Beide Seiten zeigten sich zum Auftakt aber verhandlungsbereit.

Weitere Warnstreiks drohen

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ast Frankfurt

Im öffentlichen Dienst der Länder steht an diesem Freitag die finale Runde der Tarifverhandlungen an. Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund fordern 10,5% mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro mehr für die rund 1 Million Tarifbeschäftigten. Beide Seiten hatten zum Auftakt Einigungsbereitschaft signalisiert. Die Länder wollen ein neues Angebot vorlegen. "Unser Ziel ist, dass wir (...) bis ins Wochenende hinein zu einer Verständigung kommen können", sagte der Verhandlungsführer der Länder, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Bei einem Scheitern der Gespräche kämen auf die Mitbürger neue Warnstreiks zu. Vergangene Woche kam es bei Hochschulen und Unikliniken zu Ausständen. Derweil bestreikt die Lokführergewerkschaft (GDL) den Schienenverkehr für 24 Stunden. Bis zum 7. Januar sollen dann keine weiteren Ausstände mehr drohen. GDL-Chef Claus Weselsky hat aber schon neue Arbeitskämpfe Anfang 2024 angekündigt, sofern kein verbessertes Angebot der Bahn vorliegt, zumal dann nach der Urabstimmung auch Großstreiks möglich sein dürften.

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