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Lakestar Spac soll „Tech-Ausverkauf“ in die USA stoppen

cru Frankfurt – Der Wagniskapitalgeber Klaus Hommels will mit seinem Übernahmevehikel Lakestar Spac (Special Purpose Acquisition Company) europäische Technologieunternehmen vor dem „Ausverkauf“ in die USA bewahren. „Wir brauchen dieses Geld in Europa. Es fehlt sonst für die hiesigen Start-ups“, sagt Hommels im Interview der Börsen-Zeitung. „Wir müssen den Ausverkauf europäischer Technologiefirmen an die USA verhindern. Theo Weimer, der Vorstandschef der Deutschen Börse, sieht dies ähnlich und hat deswegen gesagt, dass er mir hier helfen möchte. Es ist nicht o.k., wenn deutsche Sponsoren in den USA Spacs gründen und damit deutsche Firmen kaufen.“ Der erste Kurs des Lakestar Spac wurde am Montag an der Frankfurter Börse mit 11,15 Euro festgestellt. Die bisher leere Unternehmenshülle hatte 27,5 Millionen Einheiten zum Standardpreis von 10 Euro zugeteilt. Die „Units“ bestehen aus je einer Aktie und einem Drittel Optionsschein, der zum Kauf weiterer Aktien berechtigt, sobald Lakestar auf Akquisitionssuche fündig wird.

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