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Gipfelstürmer im Sommerloch bei EY

EY hat zwar noch keinen Nachfolger für CEO Carmine Di Sibio, der an der Ausgliederung des Beratungsgeschäfts scheiterte. Doch Project Everest, wie das Vorhaben angeblich getauft wurde, ist nicht totzukriegen.

Gipfelstürmer im Sommerloch bei EY

EY

Gipfelstürmer im Sommerloch

hip London

Erinnern Sie sich noch an Project Everest? Unter diesem Codenamen wollte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY Medienberichten zufolge ihr Beratungsgeschäft ausgliedern und an die Börse bringen. Das sorgte intern für reichlich Streit. Widerstand kam vor allem aus den Vereinigten Staaten. Nun hat offenbar einer der Gipfelstürmer von einst das Sommerloch dazu genutzt, das Thema in der "Financial Times" wieder aufleben zu lassen – ein gängiger Kanal für Investmentbanker, Anwälte und Berater, die noch einmal darauf hinweisen wollen, wie gut ihre Ideen sind. Man habe einen Brief der Private-Equity-Gesellschaft TPG Capital einsehen dürfen, in dem der Finanzinvestor einen Plan für die Herauslösung des Beratungsgeschäfts erläutere, heißt es auf den lachsfarbenen Seiten. Man gehe nicht davon aus, dass EY darauf eingehen werde, wird ein Insider zitiert. Wie auch? Bislang gibt es nicht einmal einen Nachfolger für CEO Carmine Di Sibio, der am Everest scheiterte. Doch für Unterhaltung ist gesorgt. Das Sommerloch hält noch eine Weile an. Da wird sich noch der eine oder andere zu Wort melden.

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