WertberichtigtTwitter-Nachfolger

Unternehmen wenden sich von X ab

Seit der Übernahme durch Elon Musk verliert die Plattform X für viele Unternehmen an Bedeutung. Sie ziehen Werbebudgets von dem Twitter-Nachfolger ab.

Unternehmen wenden sich von X ab

Twitter-Nachfolger

Ein Satz mit X,
so wird das nix

sar Frankfurt

Der Kurznachrichtendienst X, im Volksmund nach wie vor bekannt als Twitter, vergrault unter Elon Musk zunehmend Nutzer, die auf der Plattform im beruflichen Kontext unterwegs sind. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom haben 43% der Unternehmen, die den Kommunikationsdienst nutzen, seit der Übernahme durch Musk vor knapp einem Jahr weniger Beiträge veröffentlicht oder das Posten ganz eingestellt. Unter knapp 200 Unternehmen, die auf X einen eigenen Account oder ein Profil haben, denkt jedes fünfte darüber nach, diese Präsenz zu löschen.

Das dürfte Plattformen wie Bluesky, Mastodon oder Threads in die Hände spielen, die sich als Alternative positionieren. X bietet zwar bislang mehr Reichweite, doch monieren Kritiker eine Zunahme von „Fake News“ und einen oftmals aggressiven Tonfall. Einige Unternehmen fragen sich offenbar, ob die dort versammelte Nutzerschar noch ihrer Zielgruppe entspricht. Gut ein Drittel der Firmen hat das Budget für kostenpflichtige Anzeigen laut Bitkom heruntergefahren. Als Schaufenster verliert X an Reiz.

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