Halbjahresabschluss der Allerthal-Werke AG zum 30. Juni 2025
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Halbjahresabschluss der Allerthal-Werke AG zum 30. Juni 2025
28.08.2025 / 10:48 CET/CEST
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Allerthal-Werke AG
Köln
Halbjahresabschluss der Allerthal-Werke AG zum 30. Juni 2025
- Halbjahresüberschuss 3.896 TEUR (01-06/2024: -288 TEUR
Halbjahresfehlbetrag)
Die Allerthal-Werke AG hat das erste Halbjahr 2025 mit einem erfreulichen
Halbjahresüberschuss von 3.896 TEUR abgeschlossen (ungeprüft; 01-06/2024:
-288 TEUR Halbjahresfehlbetrag).
Im Berichtszeitraum wurden Erträge aus Wertpapierverkäufen in Höhe von 2.770
TEUR realisiert (01-06/2024: 1.191 TEUR). Die Aufwendungen au
Wertpapierverkäufen lagen bei 120 TEUR (01-06/2024: 2 TEUR) und resultieren
mit 116 TEUR weit überwiegend aus der Umsetzung des Squeeze Out bei der
Alstria Office REIT AG.
Auf den Wertpapierbestand des Anlage- und Umlaufvermögens waren zum 30. Juni
2025 zudem Zuschreibungen entsprechend § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von
insgesamt 1.641 TEUR vorzunehmen (01-06/2024: 415 TEUR). Gegenläufig stehen
dem Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens in
Höhe von 643 TEUR gegenüber (01-06/2024: 1.914 TEUR). Dividendenerträge au
Wertpapieren des Anlagevermögens konnten im Berichtszeitraum in Höhe von 568
TEUR verbucht werden (01-06/2024: 406 TEUR).
Das wirtschaftliche Eigenkapital je Allerthal-Aktie (anteilige
handelsrechtliches Eigenkapital zzgl. Kursreserven im Wertpapierbestand de
Anlage- und Umlaufvermögens) hat sich zum 30. Juni 2025 im Vergleich zum
Jahresende 2024 um 22,6% auf 27,62 EUR/Aktie (ungeprüft) erhöht.
Das Andienungsvolumen, d.h. das gesamte Volumen von bereits erhaltenen
Abfindungen, deren Höhe derzeit gerichtlich auf Angemessenheit überprüft
wird, ist hierbei lediglich mit einem anteiligen Buchwert von 0,04 Euro je
Allerthal-Aktie berücksichtigt. Das gesamte Andienungsvolumen zum 30. Juni
2025 hat sich mit knapp 27,9 Mio. EUR im Vergleich zum Jahresende 2024 nur
moderat erhöht.
Zu einzelnen Veränderungen im Vergleich zum Jahresende 2024 kam es bei den
größten Wertpapierpositionen im Anlagevermögen (ohne Berücksichtigung der
Beteiligung von 89,7% an der Tochtergesellschaft Esterer AG). Zum 30. Juni
2025 waren die fünf größten Wertpapier-positionen nach Kurswert Aktien von
Drägerwerk AG & Co. KGaA (StA), Alexanderwerk AG, KSB SE & Co. KGaA (Vz),
Smartbroker Holding AG sowie Wacker Neuson SE.
Ausblick auf das 2. Halbjahr 2025
Den jüngsten Höhenflug der KSB-Vorzugsaktie haben wir genutzt, die
Gewichtung der Position zu adjustieren. Aktuell ist KSB nicht mehr in den
fünf größten Wertpapierpositionen vertreten, verbleibt aber noch innerhalb
der Top 10. Im Vergleich zum 30. Juni 2025 zählt die Aktie der Masterflex SE
nach einer zuletzt sehr erfreulichen Kursentwicklung dagegen neu zu den fünf
größten Portfolio-Positionen. Die anderen Positionen innerhalb der Top 5
sind im Kern unverändert zum 30. Juni 2025 bei einer lediglich veränderten
Rangierung.
Die Allerthal-Werke AG war bis zur Umsetzung des Squeeze Out im August 2025
Aktionärin der New Work SE. Auf der Hauptversammlung vom 23. Juni 2025
stimmten die Aktionäre der Übertragung der restlichen New Work-Aktien an die
Hauptaktionärin Burda Digital SE gegen Zahlung einer Barabfindung von 105,65
EUR je Aktie zu. Die Allerthal-Werke AG hielt rund 6.000 Aktien der New Work
SE, die das Volumen der Nachbesserungsrechte im 2. Halbjahr 2025
entsprechend der erhaltenen Barabfindung in Höhe von insgesamt gut 0,6 Mio.
EUR erhöhen wird.
Das erfreuliche Halbjahresergebnis von fast +3,9 Mio. EUR bei einer
Steigerung des wirtschaftlichen Eigenkapitals um +22,6% seit Jahresanfang
auf 27,62 EUR sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Visibilität in
den Märkten unverändert gering ist. Viele Unternehmen - gerade in der
Industrie - fahren weiterhin „auf Sicht“ und kämpfen unverändert mit vielen
Hürden. Stichworte sind u.a. Bürokratie und Überregulierung. Die ersten
Monate der seit Mai 2025 amtierenden neuen deutschen Bundesregierung au
CDU/CSU und SPD lassen ebenfalls befürchten, dass auch von der Neuauflage
der „GroKo“ keine (Wirtschafts-)Wunder zu erwarten sind. Zuletzt war im
Markt eine Häufung von Umsatz- oder Gewinnwarnungen zu beobachten, die
teilweise zu kräftigen Kursrückgängen geführt haben.
Immerhin: der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Vergleich zum Jahresende 2024
von 84,8 Punkte auf zuletzt 89,0 Punkte im August 2025 an, positiv
beeinflusst durch verbesserte Erwartungen der Unternehmen, während sich die
tatsächliche Lage der Unternehmen im August 2025 mit 86,4 Punkten auf dem
Niveau des Vorjahres (86,6 Punkte) und nur leicht über dem Stand zum
Jahresende (85,0 Punkte) bewegte. In der aktuellen Lagebeurteilung schreibt
das ifo Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Universität
Hannover), dass die Erholung der deutschen Wirtschaft „schwach“ bleibt. Für
die einzelnen Sektoren zeichnet der ifo-Index ein uneinheitliches Bild.
Besonders auffällig ist dabei die Schwäche des stark von der
Verbraucherstimmung beeinflussten Einzelhandels. Dort hat sich die Lage im
Vergleich zum Jahresende 2024 sogar nochmals deutlich verschlechtert und
auch die Erwartungen sind - von tiefer Basis aus - nur leicht angestiegen.
Die prekäre Lage des Einzelhandels zeigt die Verletzlichkeit des nach wie
vor sehr zarten Pflänzchens namens Wirtschaftsaufschwung.
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 ist ungeachtet des positiven ersten
Halbjahres eine konkrete Prognose aufgrund des Marktumfelds zum jetzigen
Zeitpunkt noch nicht möglich. Kurz vor Monatsultimo August liegt die
Wertentwicklung des wirtschaftlichen Eigenkapitals im Vergleich zum
Jahresanfang indikativ weiterhin oberhalb von +20%.
Der vollständige Halbjahresabschluss kann auf der Internetseite der
Gesellschaft eingesehen und dort heruntergeladen werden.
Köln, 28. August 2025
Der Vorstand
Ansprechpartner bei Rückfragen
Eric Hönscheid, Thorsten Grimm
Vorstand der Allerthal-Werke AG
Friesenstraße 50, 50670 Köln
Tel. (02 21) 8 20 32 - 0
Fax (02 21) 8 20 32 - 30
E-Mail: silvia.schneider@allerthal.de
Internet: www.allerthal.de
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