Batteriehersteller

Akasol setzt mehr Busse unter Strom

Die zunehmende Elektrifizierung im Straßenverkehr treibt das Geschäft des Darmstädter Batterieherstellers Akasol zurzeit an. Allerdings erschweren die Folgen der Corona-Pandemie den Betrieb.

Akasol setzt mehr Busse unter Strom

kro Frankfurt

− Der vor einer Übernahme durch den US-Automobilzulieferer BorgWarner stehende Batteriehersteller Akasol hat im Auftaktquartal von der zunehmenden Elektrifizierung von Bussen und Nutzfahrzeugen profitiert. Der Umsatz hat sich mit 24,1 Mill. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal verdreifacht − allerdings war das erste Quartal 2020 wegen der Corona-Pandemie recht schwach ausgefallen, da einige von Akasols Serienkunden ihre Produktion vorübergehend unterbrochen hatten. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kehrte Akasol in diesem Jahr mit 0,3 Mill. Euro knapp in die Gewinnzone zurück. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich von 2,4 auf 1,2 Mill. Euro.

Die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie stellen Akasol auch heute noch vor Herausforderungen. So seien nach wie vor Materialengpässe bei der Zulieferung von Elektronikkomponenten und im Stahlbereich zu spüren.

Die Übernahme durch BorgWarner soll voraussichtlich am 4. Juni 2021 abgeschlossen werden.