Brockhaus Technologies erhöht den Ausblick
Brockhaus erhöht den Ausblick
Technologieholding erreicht oberes Ende der Prognosespanne
cru Frankfurt
Die börsennotierte Technologieholding Brockhaus Technologies schraubt den Ausblick für das Gesamtjahr leicht nach oben. Nach positiv verlaufenen ersten neun Monaten erwartet Vorstandschef und Großaktionär Marco Brockhaus (21,4%), dass das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt im Gesamtjahr das obere Ende der für die Erlöse prognostizierten Spanne von 165 Mill. bis 175 Mill. Euro bei einer unveränderten bereinigten operativen Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 35% erreicht. Investoren zeigten sich am Freitag davon weitgehend unbeeindruckt – der Kurs der Brockhaus-Aktie sank um rund 1% auf 21 Euro. Der Börsenwert des Unternehmens hat sich damit binnen drei Jahren um ein Drittel auf 230 Mill. Euro verringert.
Wachstum von 31 Prozent
In den ersten neun Monaten 2023 hat Brockhaus gemäß noch ungeprüften Zahlen Erlöse von 143 Mill. Euro erzielt. Das entspricht einem organischen Wachstum von 31% im Vergleich zur Vorjahreszeit mit 109 Mill. Euro. Das bereinigte Ebitda stieg um 33% auf 54 (i.V. 41) Mill. Euro und entspricht damit einer bereinigten Marge von 38 (37)%. Das bereinigte Ebit stieg um ebenfalls 33% auf 51 (39) Mill. Euro; dadurch kletterte die Ebit-Marge im Vorjahresvergleich um einen Prozentpunkt auf 36%. Die geprüften Zahlen werden am nächsten Dienstag vorgelegt.