Funkwerk steigert Ergebnis um 80 Prozent

Nachfrage nach Zugfunk - Starkes Projektgeschäft

Funkwerk steigert Ergebnis um 80 Prozent

md Frankfurt – Funkwerk hat sich im ersten Halbjahr 2019 positiv entwickelt. Im Vergleich zur Vorjahreszeit stieg der Umsatz des Technologiekonzerns aus Kölleda (Thüringen) nach eigenen Angaben um fast ein Fünftel auf 41 Mill. Euro. Vor allem wegen des höheren Geschäftsvolumens sprang das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Ebit) um 80 % auf 5,4 Mill. Euro, woraus sich eine Ebit-Marge von 13,2 (i.V. 8,8) % errechnet. Der Periodenüberschuss hat sich der Mitteilung zufolge auf 4,8 (2,6) Mill. Euro annähernd verdoppelt.Funkwerk bezeichnet sich als mittelständischer Technologiekonzern, der auf Informations-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme für den Schienenverkehr, Infrastruktur, Behörden und Unternehmen spezialisiert ist. Wie es in der Mitteilung heißt, resultierte das deutliche Umsatz- und Ergebnisplus zum einen aus der “erfreulichen Nachfrage insbesondere im Geschäftsbereich Zugfunk”, zum anderen “aus dem zyklischen Projektgeschäft, durch das sich Schwankungen ergeben”.Der Auftragseingang habe in den ersten sechs Monaten bei 53,5 Mill. Euro gelegen; das ist ein Plus von gut 20 %. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum 30. Juni auf 82,9 (68,6) Mill. Euro. “Damit verfügt der Konzern über eine gute Basis für die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2019 und darüber hinaus.”Im Gesamtjahr rechnet Funkwerk mit einem Umsatzplus von etwa 6 %; 2018 waren 82,7 Mill. Euro erlöst worden. Nach einem Betriebsergebnis von 11,4 Mill. im vergangenen Jahr lautet die Ebit-Prognose für 2019 auf mindestens 11 Mill. Euro – “gestützt durch die über den Planungen liegenden Ergebnisse des ersten Halbjahres sowie der Annahme, dass die für den Markteintritt in neue Geschäftsfelder und Technologien erforderlichen Aufwendungen durch die positive Geschäftsentwicklung getragen werden können”.