Düngemittelproduzent

K+S zieht Spendier­hosen an

K+S hat 2022 etwas mehr verdient als erwartet, dagegen liegt der freie Cashflow leicht unter den Erwartungen. Der Ausblick auf das laufende Jahr ist verhalten.

K+S zieht Spendier­hosen an

md Frankfurt

K+S hat 2022 etwas mehr verdient als erwartet, dagegen liegt der freie Cashflow leicht unter den Erwartungen. Der Ausblick auf das laufende Jahr ist verhalten. Wie der Düngemittel- und Salzproduzent einen Tag vor der heutigen Vorlage des Geschäftsberichts mitteilte, habe das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im abgelaufenen Jahr gut 2,42 (i.V. 0,97) Mrd. Euro erreicht. Die Prognose des Unternehmens betrug 2,4 Mrd. Euro, die Konsensschätzung von Vara gibt K+S mit fast 2,4 Mrd. Euro an (Stand: 31. Januar). Der bereinigte freie Cashflow vor Sondereffekten wird mit 1,16 Mrd. Euro angegeben. Nach Berücksichtigung der vollständigen Rückführung des Factoringprogramms und des Erwerbs von CO2-Zertifikaten ergebe sich ein bereinigter freier Mittelzufluss von 932 (93) Mill. Euro; die Prognose von K+S lautete „etwa 1 Mrd. Euro“, die Konsensschätzung gibt der MDax-Konzern mit 948 Mill. Euro an.

Für 2022 soll eine Dividende von 1,00 (0,20) Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Zudem sollen zwischen Mai und Ende Februar 2024 Aktien für bis zu 200 Mill. Euro zurückgekauft und eingezogen werden.

Für 2023 erwarte K+S ein Ebitda zwischen 1,3 und 1,5 Mrd. Euro (Konsensschätzung: 1,49 Mrd.). Der bereinigte freie Cashflow soll zwischen 700 und 900 Mill. Euro liegen (Konsensschätzung: 820 Mill. Euro).