Noch kein Antrag auf Staatshilfe

Börsen-Zeitung, 28.11.2020 Reuters Düsseldorf - Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, die Stahlsparte von Thyssenkrupp gegebenenfalls mit Hilfe des Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu unterstützen. "Die...

Noch kein Antrag auf Staatshilfe

Reuters Düsseldorf – Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, die Stahlsparte von Thyssenkrupp gegebenenfalls mit Hilfe des Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu unterstützen. “Die Landesregierung sieht die Nutzung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds als einzig gangbaren Weg für eine kurzfristige finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der pandemiebedingten Herausforderungen des Unternehmens”, sagte Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in einer Aktuellen Stunde im Düsseldorfer Landtag. Voraussetzung sei allerdings, dass das Unternehmen nicht bereits vor der Coronakrise sanierungsbedürftig gewesen sei. Dies müsse geprüft werden. Ein Antrag von Thyssenkrupp liege noch nicht vor. “Es gibt Vorgespräche, die das Land begleitet.” Zugleich wandte sich Pinkwart erneut gegen die von SPD und IG Metall geforderte Staatsbeteiligung an der strauchelnden Stahlsparte von Thyssenkrupp.