WERTBERICHTIGT

Offerte an Eon aus New York

Börsen-Zeitung, 11.1.2017 Die aktivistische New Yorker Investmentgesellschaft Knight Vinke lässt bei Eon nicht locker. Nach der Kraftwerkssparte Uniper soll der Konzern nun auch noch das lukrative Netzgeschäft abspalten, das bei Investoren wohl so...

Offerte an Eon aus New York

Die aktivistische New Yorker Investmentgesellschaft Knight Vinke lässt bei Eon nicht locker. Nach der Kraftwerkssparte Uniper soll der Konzern nun auch noch das lukrative Netzgeschäft abspalten, das bei Investoren wohl so begehrt wäre wie die erfolgreich an die Börse gebrachte RWE-Tochter Innogy. So fordert es Knight-Vinke-Chef Eric Knight in seinem jüngsten Investorenbrief. Eon winkt genervt ab. Dabei hatte der New Yorker Hedgefonds dem Eon-Konzern schon im August ein so schönes Angebot gemacht: Knight wollte damals Konzernchef Johannes Teyssen die nun nach dem Börsengang der Kraftwerkssparte bis 2018 bei Eon verbleibende Uniper-Beteiligung von 47 % für 8 Euro je Aktie abkaufen. Es wäre kein allzu guter Preis gewesen: Schließlich ist der Kurs von Uniper seit der Erstnotiz im September von gut 10 Euro um ein Drittel auf jetzt 13,34 Euro gestiegen – die Marktkapitalisierung liegt bei fast 5 Mrd. Euro. Doch könnte Teyssen jetzt vielleicht einfach neu verhandeln. Das Interesse von Knight scheint immer noch zu bestehen – und Eon braucht dringend Geld. cru