Aktivistische Investoren

RWE-Vorstand gegen Aufspaltung

Der Versorger RWE schlägt seinen Anteilseignern vor, Forderungen nach einer Abspaltung seines Kohlegeschäfts auf der Hauptversammlung Ende April abzuweisen. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen, einen entsprechenden Antrag des aktivistischen...

RWE-Vorstand gegen Aufspaltung

Reuters Düsseldorf

Der Versorger RWE schlägt seinen Anteilseignern vor, Forderungen nach einer Abspaltung seines Kohlegeschäfts auf der Hauptversammlung Ende April abzuweisen. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen, einen entsprechenden Antrag des aktivistischen Investors Enkraft bei dem Aktionärstreffen abzulehnen, teilte der Konzern in einer im Internet veröffentlichten Stellungnahme mit. „Eine solche rechtlich bindende Vorfestlegung der Hauptversammlung würde dem Vorstand andere Handlungsspielräume juristisch verschließen“, hieß es zur Begründung. Dies gelte etwa „für aussichtsreichere Alternativen, die im Einvernehmen mit der Politik entwickelt werden könnten, wie etwa die Ausgliederung in eine Stiftung“.