SMT Scharf kappt die Prognose

Börsen-Zeitung, 8.10.2019 hek Frankfurt - Der Handelskonflikt zwischen China und den USA schlägt auf SMT Scharf durch. Daher hat der Hersteller von Transportsystemen für den Untertagebergbau den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Wie...

SMT Scharf kappt die Prognose

hek Frankfurt – Der Handelskonflikt zwischen China und den USA schlägt auf SMT Scharf durch. Daher hat der Hersteller von Transportsystemen für den Untertagebergbau den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Wie der Maschinenbauer mitteilt, rechet er statt mit 5,5 Mill. bis 6 Mill. Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) nur noch mit 4,5 Mill. bis 5 Mill. Euro. Den Umsatz siedelt das Management jetzt bei 65 Mill. bis 67 Mill. Euro an. Die alte Schätzung lag bei 72 Mill. bis 75 Mill. Euro. “Die globalen Handelskonflikte zeigen Wirkung”, sagt Vorstandschef Hans Joachim Theiß. In wichtigen Auslandsmärkten wie China und Russland hielten sich Bergbauunternehmen bei Investitionen in die Infrastruktur zurück. Zudem führe die neue Regulierung für Motoren in China zu Lieferverzögerungen, so dass sich die Umsatzentwicklung in der Volksrepublik, die in der ersten Jahreshälfte noch dynamisch gewesen sei, abschwäche.Derweil hat SMT Scharf den geplanten Erwerb von Vermögenswerten der Mühlhäuser-Gruppe abgeblasen. Mit der Übernahme wollte das Unternehmen das Tunnelgeschäft stark ausbauen. Den Ausgang der Prüfung hatte das Management seinerzeit als “ergebnisoffen” eingestuft.