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Softbank bringt ARM in den USA an die Börse

Für den Finanzplatz London ist es ein Tiefschlag: Softbank will den britischen Chipdesigner ARM Holdings in den Vereinigten Staaten an die Börse bringen.

Softbank bringt ARM in den USA an die Börse

hip London

Der japanische Finanzinvestor Softbank will den britischen Chipdesigner ARM Holdings nicht in London, sondern in den Vereinigten Staaten an die Börse bringen. Die Übernahme durch den US-Grafikprozessorhersteller Nvidia war zuvor am Widerstand der Aufsichtsbehörden gescheitert. Am wahrscheinlichsten sei ein Listing an der Wachstumsbörse Nasdaq, sagte der Softbank-Chef Masayoshi Son auf einer Pressekonferenz. Dort lassen sich höhere Bewertungen erzielen als in London. Auch die New York Stock Exchange wäre eine Option, um Kunden und Investoren in den Vereinigten Staaten zu erreichen. „Aber egal wo, die USA sind der Markt, den wir uns für die Börsennotierung von ARM an­sehen.“

Britische Politiker hatten auf ein Initial Public Offering an der London Stock Exchange gedrungen. Das Unternehmen stammt aus dem IT-Ökosystem rund um die Universität Cambridge. Er freue sich darauf, zu „Plan B“ zu schreiten, sagte Son. Die Nasdaq spiele eine Schlüsselrolle für die Hightech-Branche. Die meisten Kunden von ARM säßen in Silicon Valley. US-Investoren hätten starkes Interesse gezeigt.

Softbank steht nach dem Scheitern des Deals mit Nvidia eine Break-up Fee von 1,25 Mrd. Dollar zu. Sie wurde von Nvidia bereits hinterlegt.

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