"Verhalten spricht für sich"
Das Statement von Freenet im Wortlaut: “Das Verhalten von Sunrise-Verwaltungsrat und -Management sowohl in der heutigen Pressemitteilung als auch im anschließenden Analysten- und Investoren-Call spricht für sich. Unsere allgemeinen Forderungen zur Verbesserung der wesentlichen Eckpunkte der UPC-Transaktion haben wir am 16. August 2019 ausführlich dargelegt und erläutert. Die detaillierten Eckpunkte haben wir (natürlich nicht öffentlich) mit Sunrise in einem Diskussionspapier geteilt, um nicht schon im Vorwege jeglichen Handlungsspielraum einzuschränken. Dem ist grundsätzlich nichts weiter hinzuzufügen. Es ist uns wichtig, nochmals zu betonen, dass unsere Kritik an den Eckpunkten der UPC-Transaktion keine Sondermeinung von Freenet aus vermeintlich selbstsüchtigen Beweggründen ist. Unsere Kritikpunkte werden von vielen Investoren und Analysten geteilt. Der Kapitalmarkt hat seit den ersten Gerüchten Anfang des Jahres und der Veröffentlichung der Transaktion am 27. Februar 2019 und zuletzt unserem Statement vom 16. August 2019 eine klare Sprache gesprochen, die auf ein Verständnis und Teilung unserer Bedenken im Hinblick auf die Transaktionsstruktur hindeuten. Freenet und ihre Vertreter stehen trotz des inakzeptablen Verhaltens von Sunrise im Interesse der Sunrise, der bestehenden Aktionäre und Freenet weiterhin für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung. Wir werden jedoch alle rechtlichen und kommerziellen Mittel und Wege in Erwägung ziehen, um Schaden von Freenet und den bestehenden Aktionären abzuwehren und Chancen zu ergreifen, so wie es von Freenet und ihren Organen und Mitarbeitern erwartet wird.”