Konjunkturdaten aus China sorgen für Erleichterung
ku Frankfurt – Positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus China haben den Ölpreis am Mittwoch stark angetrieben. Die Notierung der wichtigsten Nordseesorte Brent Crude legte um 3,5 % auf 60,28 Dollar zu. Damit kehrt sie zu dem Preisniveau zurück, auf dem sie sich vor der neuesten Runde der Eskalationen im Handelsstreit zwischen den USA und China befunden hatte. US-Leichtöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) verzeichnete einen Anstieg von 3,9 % auf 56,02 Dollar.Im Reich der Mitte ist der von Caixin/Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungsbranche von 51,6 Punkten im Juli auf 52,1 Zähler im August gestiegen. Damit hielt er sich oberhalb der Marke von 50, deren Unterschreiten Kontraktion in dem Sektor anzeigen würde. Es scheint sich somit die Konjunktur des weltgrößten Ölverbrauchers China trotz des Handelsstreits zu erholen. Verbessert hat sich auch der Einkaufsmanagerindex für die verarbeitende Industrie, und zwar von 50,9 im Juli auf ein Viermonatshoch von 51,6 im August.Entspannung gibt es im Streit zwischen Großbritannien und dem Iran. Der Iran wird sieben Besatzungsmitglieder des festgehaltenen und unter britischer Flagge fahrenden Tankers Stena Impero freilassen. Offenbar wurde die Besatzung festgehalten, um sicherzustellen, dass es keinen Angriff britischer oder amerikanischer Streitkräfte auf den iranischen Tanker Adrian Darya 1 gibt, der nun offenbar sein Öl doch nach Syrien transportiert – was die USA zu verhindern suchten.Der Goldpreis hielt sich mit am Mittwoch 1 545,11 Dollar je Feinunze in der Nähe seines Sechsjahreshochs von 1 554,56 Dollar.