Kommunikationsdienstleister

Expansion senkt Profitabilität

EQS rechnet im laufenden Jahr mit einer sinkenden Profitabilität. Grund seien die Vorbereitungen für die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern, erklärte der Dienstleister für Unternehmenskommunikation für Finanzmärkte anlässlich...

Expansion senkt Profitabilität

mic München

EQS rechnet im laufenden Jahr mit einer sinkenden Profitabilität. Grund seien die Vorbereitungen für die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Schutz von Hinweisgebern, erklärte der Dienstleister für Unternehmenskommunikation für Finanzmärkte anlässlich der Vorlage der endgültigen Zahlen 2020. Der Umsatz werde um 20% bis 30% auf 45 Mill. Euro bis 49 Mill. Euro steigen, der operative Gewinn (Ebitda) jedoch von 4,8 Mill. Euro auf 1 bis 2 Mill. Euro zurückgehen. Netto dürfte damit erneut ein Verlust erwartet werden.

Treiber der sinkenden Profitabilität sind die Investitionen in Marketing und Vertrieb. Das Münchner Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit 1500 bis 2000 neuen Kunden, die Mehrheit davon für das Produkt Hinweisgebersysteme.

Wie bereits bekannt gegeben, erhöhte EQS den Umsatz im vergangenen Jahr bereinigt um einen Unternehmensverkauf um 18% auf 37,6 Mill. Euro, das Ebitda verdoppelte sich fast (vgl. BZ vom 17. Februar). Ergänzend erklärte EQS nun, der Nettoverlust habe sich auf –0,8 Mill. Euro halbiert.

Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von –0,12 Euro. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Jahresdurchschnitt um 7 auf 371.