Fahrdienst-Vermittler

Konkurrenz für Fahrer: Uber plant 20.000 Robotaxis

Der Fahrdienstvermittler Uber will in den kommenden Jahren Tausende selbstfahrende Autos des Herstellers Lucid ins Angebot aufnehmen. Auch bei anderen Autobauern zeigt sich das Unternehmen offen.

Konkurrenz für Fahrer: Uber plant 20.000 Robotaxis

Uber will
Tausende Robotaxis
an den Start bringen

dpa-afx San Francisco

Der Fahrdienst-Vermittler Uber will zu einem Robotaxi-Anbieter werden – und würde damit den Fahrern auf der Plattform selbst Konkurrenz machen. In den kommenden sechs Jahren sollen in verschiedenen Ländern mindestens 20.000 selbstfahrende Wagen auf Basis von SUVs des Elektroauto-Herstellers Lucid eingeführt werden. Die Fahrzeuge werden Uber oder den Flotten-Partnern des Online-Dienstes gehören.

Uber demonstrierte bereits zuvor Ambitionen, zum führenden Anbieter von Robotaxis verschiedener Entwickler zu werden. So sind in einigen US-Städten selbstfahrende Autos der Google-Schwesterfirma Waymo – die viele Experten bei der Technik zum autonomen Fahren weit vorn sehen – bereits auch über die Uber-App buchbar. Auch Robotaxis von Volkswagen sollen auf die Plattform kommen. Erst diese Woche kündigte Uber zudem an, dass außerhalb der USA selbstfahrende Autos der chinesischen Firma Baidu vermittelt werden sollen.

Der Fahrdienst-Vermittler arbeitete einst an eigener Technologie für autonome Autos. Doch nach einem tödlichen Unfall bei einer abendlichen Testfahrt im März 2018, dessen Ursache ein Softwarefehler war, warf Uber das Handtuch. Es ist der bisher einzige bekannte Todesfall beim Betrieb selbstfahrender Autos.