Kryptohändler

Coinbase zu Geldstrafe verdonnert

Eigentlich gilt Coinbase als vorbildlich in Sachen Compliance. Nun muss der Kryptohändler aber 100 Mill. Dollar zahlen, weil New Yorker Behörden Mängel bei den Neukunden-Prozessen feststellten.

Coinbase zu Geldstrafe verdonnert

bg Frankfurt – Der Kryptohändler Coinbase hat sich mit den Behörden in New York auf die Zahlung von 100 Mill. Dollar ge­einigt. Das New York State Department of Financial Services hatte die Prozesse beim Onboarding von Neukunden bemängelt. Das Compliance-Programm habe mit dem Wachstum des Unternehmens nicht Schritt halten können, so Adrienne A. Harris, New Yorks „superintendent of financial services“. Die Due Diligence sei nur in Form des Abhakens von Infokästchen erfolgt, wird kritisiert. Im Rahmen der Vereinbarung zahlt Coinbase 50 Mill. Dollar Strafe. Außerdem müssen weitere 50 Mill. Dollar in die Verbesserung der Compliance-Prozesse investiert werden. Das dürfte Coinbase zu einem gewissen Teil schon geleistet haben.