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Redaktion


Vorschau (18:46)

Der frühere Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer erwartet, dass die Gläubiger hoch verschuldeter europäischer Länder auch über Griechenland hinaus auf einem Teil ihrer Forderungen sitzen bleiben werden. „Die Schulden können offensichtlich nicht in Gänze zurückgezahlt werden. Was wir am Beispiel Griechenlands gesehen haben und noch sehen werden, wird letztlich im größeren Rahmen auch für andere gelten“, sagte Breuer im Interview der Börsen-Zeitung. „Diese Länder brauchen einen Schuldenschnitt, um auf die Beine zu kommen.“ Dagegen mache es wenig Sinn, Sparpläne vorzuschlagen, die die Menschen überforderten. Nach Einschätzung Breuers werden zur Bewältigung der Schuldenkrise vor allem auf Deutschland hohe Lasten zukommen, die aber tragbar seien. „Wir haben mit der Wiedervereinigung eine gewaltige Herausforderung gemeistert und werden nach meinem Eindruck nun eine ähnlich schwere Last schultern müssen, diesmal in europäischer Dimension.“ Als größtes und stärkstes Mitgliedsland der EU müsse Deutschland Verantwortung übernehmen. Breuer: „Das ist nicht der Untergang Deutschlands oder das Ende des Euro oder gar Europas.“
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 4.10.2012: Bericht von Bernd Wittkowski auf Seite 1
sowie Beitrag zur Serie "Zeitzeugen": Interview mit dem früheren Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer, geführt von Bernd Wittkowski, auf Seite 5

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16374&titel=Serie-„Zeitzeugen“:-Diese-Laender-brauchen-einen-Schuldenschnitt
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