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Redaktion


Vorschau (19:02)

Eine einheitliche Bankenaufsicht in der EU ist aus Sicht der Bundesbank eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die Vergemeinschaftung von Risiken der Banken, auf die ein gemeinsamer Abwicklungs- bzw. Restrukturierungsmechanismus und eine länderübergreifende Einlagensicherung als weitere Elemente einer Bankenunion hinausliefen. Erforderlich sei auch eine engere Koordinierung der Wirtschaftspolitik, denn diese spiegele sich über ihre Auswirkungen auf die Bankkunden auf nationaler Ebene in den Bankbilanzen wider. Nur bei einer stärkeren Abstimmung der Wirtschaftspolitik wäre mithin gewährleistet, dass Haftung und Kontrolle in einer Bankenunion in der gebotenen Balance bleiben, sagte die unter anderem für Banken und Finanzaufsicht zuständige Vizepräsidentin der Bundesbank, Sabine Lautenschläger, am Mittwoch im „Frühstücksgespräch“ der Frankfurter Volksbank. Hierzu gebe es noch großen Diskussionsbedarf. Lautenschläger begrüßte die Pläne der Regierungen, eine europäische Aufsicht zu schaffen. Diese müsse stark und effizient sein. Doch sollten kleinere und mittelgroße, nur regional tätige Banken wie die meisten Sparkassen und Kreditgenossenschaften – außer im Krisenfall – allein von nationalen Aufsehern kontrolliert werden. Werde ein Aufsichtssystem installiert, müssten die Kenntnisse der nationalen Märkte, Strukturen und Rechtssysteme eine maßgebliche Rolle spielen. Sollte eine einzige Behörde für die Aufsicht zuständig werden – dies soll nach dem Willen der Politik bekanntlich die Europäische Zentralbank (EZB) sein –, dann, so Lautenschläger, müssten die laufende Überwachung und auch die Entscheidungskompetenz für den beschriebenen Kreis von Instituten zumindest an die nationalen Instanzen zurückdelegiert werden.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 25.10.2012: Bericht von Bernd Wittkowski auf Seite 5

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16514&titel=Zweifel-an-Trennbankensystem
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