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Redaktion


Vorschau (19:15)

Nach dem kurzfristigen Sturz von der gefürchteten „Fiskalklippe“ haben US-Präsident Barack Obama und die republikanische Opposition zwar für eine sanfte Landung gesorgt. Beide Kongresskammern haben Steuererhöhungen für wohlhabendere Haushalte abgesegnet und damit womöglich die nächste Rezession verhindert. Aber dringend notwendige Sparmaßnahmen wurden erneut auf die lange Bank geschoben. Bei der Einigung handelt es sich um einen faulen Kompromiss, denn gelöst ist die Schuldenkrise der weltgrößten Volkswirtschaft noch längst nicht. Seitdem Präsident George W. Bush von seinem Vorgänger Bill Clinton 2001 einen ansehnlichen Haushaltsüberschuss von 236 Mrd. Dollar geerbt hat, sind die Vereinigten Staaten nämlich immer tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Ursache dafür sind neben den Kriegen in Irak und Afghanistan auch jene Steuersenkungen, die Bush damals durchsetzen konnte, wenn auch befristet. Die Staatsschulden haben zwischenzeitlich die gesamte jährliche Wirtschaftsleistung der USA überstiegen, die damit auf griechische Verhältnisse zusteuern. Um den Staatshaushalt wieder ins Lot zu bringen, sind umfangreiche Reformen notwendig. Steuererhöhungen für die Reichen sind nur ein Beginn.
Mehr dazu lesen Sie in der Börsen-Zeitung vom 3.1.2013: Kommentar von Peter De Thier auf Seite 1
sowie Berichterstattung von Peter De Thier, Dieter Kuckelkorn und Reinhard Kuls auf den Seiten 1 und 7

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=16922&titel=Kommentar-zur-US-Schuldenkrise:-Fauler-Kompromiss
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