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Redaktion

WERTBERICHTIGT

Mit Blick auf den hiesigen Technologiestandort ist es natürlich positiv, dass mit Thorsten Heins ein Deutscher die Spitze von Research in Motion (RIM) erklommen hat. Mit Blick auf den Blackberry-Hersteller hätte ein klarer Schnitt jedoch mehr Vertrauen gebracht. Heins zählt seit Jahren zum Führungsgremium der Kanadier. Damit hat er die Entscheidungen, die das Unternehmen aus der Topposition im US-Smartphonemarkt auf die hinteren Plätze beförderte, direkt mitgetragen. Co-CEO Jim Balsillie lobt den gebürtigen Münchener zwar als "natürliche Wahl", weil dieser stets "herausragende Arbeit" abgeliefert habe. Das Auswählen des natürlichen Nachfolgers ist indes eher angebracht, wenn ein Unternehmen floriert - so hat Apple mit Tim Cook ebenfalls den Chief Operating Officer zum CEO befördert. Vom neuen RIM-Chef wird derweil erwartet, dass er die strauchelnden Kanadier auf Kurs bringt. Der Aktienabsturz nach dessen Kontinuitätsbekundungen war daher erwartbar. Viel Zeit wird Heins nicht bleiben, ehe den unruhigen Investoren auch bei ihm die Geduld ausgeht. scd

Börsen-Zeitung, 24.01.2012, Autor Sebastian Schmid, Nummer 16, Seite 8, 152 Wörter

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