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Redaktion

Deutsche Tochter hat neue Mandate in der Wertpapierabwicklung in Aussicht

bn Frankfurt - HSBC Deutschland hat nach Übernahme der Wertpapierabwicklung für die Commerzbank im Markt für Wertpapierdienstleistungen einiges vor: Am Dienstag kündigten die zuständigen Manager Gina Slotosch, Head of Securities Services, und Jochen Medler-Ulff, Vorsitzender der Geschäftsführung der HSBC Transaction Services GmbH, weitere Mandate an, mit denen die Bank ihr Depotbankvolumen sowie ihre Aktivitäten in der Wertpapierabwicklung ausweiten wird.

Im Dezember war bekannt geworden, dass HSBC Deutschland voraussichtlich ab Frühjahr übernächsten Jahres die Wertpapiergeschäfte für die Commerzbank abwickeln wird. Gespräche über eine Zusammenarbeit von Deutscher Bank, Commerzbank und Deutscher Börse in der Wertpapierabwicklung waren zuvor gescheitert. "Ich halte uns jetzt für eine große Lösung", antwortete Medler-Ulff in einem Pressegespräch auf die Frage, ob mit den Gesprächen zwischen den drei Dax-Konzernen die große Lösung in der deutschen Wertpapierabwicklung gescheitert sei. Zu den 55 Millionen von HSBC Deutschland 2017 abgewickelten Transaktionen werden mit dem Volumen der Commerzbank rund 40 Millionen weitere hinzukommen.

Schon im vergangenen Jahr war HSBC Deutschland zumindest nach Anzahl der verarbeiteten Geschäfte damit bundesweit die Nummer 1. Gemessen an der Zahl der angeschlossenen Depots liegt die Deutsche Wertpapierservice Bank AG (DWP Bank), Insourcer für die Sparkassen und Genossen, vorne. Global rangiert HSBC unter den Custodians auf Platz 6 nach verwahrten Mitteln hinter BNY Mellon, State Street, J.P. Morgan, Citigroup sowie BNP Paribas.

Die Vereinbarung mit der Commerzbank habe eine Menge Interesse erzeugt bei Häusern, die ebenfalls über eine Auslagerung der Wertpapierabwicklung nachdächten, erklärte Medler-Ulff. Der Vorlauf solcher Transaktionen ist allerdings beträchtlich. Im Falle der Commerzbank etwa wird die Migration bis 2020 dauern. Im laufenden Jahr will die Bank rund 100 Mill. Euro investieren, wie es hieß. Sie sollen vor allem in ein neues Kernbankensystem und nach Übernahme der Commerzbank-Wertpapierabwicklung in die dafür notwendige Infrastruktur fließen. Im vorvergangenen Jahr hatte HSBC mit den von Slotosch und Medler-Ulff verantworteten Aktivitäten und gut 1 000 Mitarbeitern 141 Mill. Euro eingenommen, knapp ein Fünftel der Gesamterträge von HSBC Deutschland.

- Bericht Seite 5

Börsen-Zeitung, 24.01.2018, Autor Bernd Neubacher, Frankfurt, Nummer 16, Seite 1, 318 Wörter

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