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knb/arp Frankfurt - Der schwelende Handelskonflikt hinterlässt immer deutlichere Spuren in der chinesischen Wirtschaft. Im dritten Quartal hat nach offiziellen Angaben der Statistikbehörde in Peking das Wachstum nur noch 6,0 % betragen. Das markiert den niedrigsten Wert seit 1992, dem Jahr, in dem die chinesischen Behörden begonnen haben, die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf Quartalsbasis zu berichten. Nach einem BIP-Wachstum von 6,4 % im ersten und 6,2 % im zweiten Quartal ist die Regierung in Peking gleichwohl noch auf Kurs, das selbstgesteckte Ziel eines Wirtschaftswachstums in einer Spanne von 6,0 bis 6,5 % zu erreichen.

Allerdings schlägt die gegenwärtige China-Schwäche auch zunehmend auf das Wachstum in anderen Volkswirtschaften durch, so auch beim wichtigen Handelspartner Deutschland. Der Führung in Peking sind etwas die Hände gebunden. Da auch die hohe Verschuldung des Landes eingedämmt werden soll, verzichtet sie bislang auf groß angelegte Programme zur Stimulation der Wirtschaft.

- Bericht Seite 5

Börsen-Zeitung, 19.10.2019, Autor knb/arp Frankfurt, Nummer 201, Seite 1, 148 Wörter

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