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Technische Rezession weniger wahrscheinlich

ba Frankfurt - Die Zeichen verdichten sich, dass die deutsche Wirtschaft im Sommerhalbjahr doch nicht in eine technische Rezession gerutscht ist. Das jüngste Hoffnungssignal sendet das Exportwachstum, das im September so kräftig ausgefallen ist wie seit November 2017 nicht mehr.

Trotz anhaltender Handelskonflikte, schwachen Welthandels und Brexit-Chaos führten deutsche Unternehmen Waren im Wert von 114,2 Mrd. Euro aus - das sind 1,5 % mehr als im Vormonat. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,4 % gerechnet. Zudem wurden die Exportzahlen für August kräftig von -1,8 % auf -0,9 % nach oben revidiert. Ein Grund zur Entwarnung sei dies allerdings noch nicht, mahnte Holger Bingmann, Präsident des Außenhandelsverbandes BGA.

Die Handelsdaten liefern nach dem unerwarteten Auftragsplus im September sowie dem mit 0,2 % unverhofft kräftig gestiegenen Wachstum im Euroraum ein weiteres Signal, dass die hiesige Wirtschaft in den drei Monaten bis September im Quartalsvergleich stagniert sein dürfte. Bislang haben Ökonomen - wie schon im zweiten Quartal - ein Minus von 0,1 % erwartet. Zwei Minusquartale in Folge sind die Definition einer technischen Rezession.

- Bericht Seite 5

Börsen-Zeitung, 09.11.2019, Autor Alexandra Baude, Frankfurt, Nummer 216, Seite 1, 175 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019216003&titel=Exportplus-schuert-Wachstumshoffnung
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