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Redaktion

tl Frankfurt - Der Staat sollte bei von ihm verfügten Betriebsschließungen die finanziellen Folgen tragen. Dies forderte Michael Pickel, Vorstandsmitglied der Hannover Rück, im Interview der Börsen-Zeitung. "Wenn er eine Schließung verfügt, muss er auch bereit sein zu zahlen. Das kann nicht auf die Privatwirtschaft abgewälzt werden." Der Staat sollte für solche Fälle eine Grundabsicherung anbieten, so der Rückversicherungsmanager weiter. "Dafür hat die Versicherungswirtschaft Vorschläge gemacht."

Wenn die Kundenforderungen in der Betriebsschließungsversicherung voll erfüllt werden müssten, rechnet Pickel für die Hannover Rück mit maximalen Belastungen im unteren dreistelligen Mill.-Euro-Bereich.

- Interview Seite 2

Börsen-Zeitung, 16.09.2020, Autor Thomas List, Frankfurt, Nummer 178, Seite 1, 92 Wörter

URL zum Artikel:
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2020178005&titel=Hannover-Rueck:-Staat-in-der-Pflicht-
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