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OLB streicht 250 Stellen bis Jahresende

Die neue Führung der OLB geht einen Stellenabbau an. Rund 250 Stellen sollen gestrichen, die Weiterentwicklung des Instituts beschleunigt werden.

OLB streicht 250 Stellen bis Jahresende

ste Hamburg

Kurz nach dem Ausscheiden von Vorstandschef Wolfgang Klein Ende August geht die Oldenburgische Landesbank (OLB) unter neuer Führung einen Stellenabbau an. Wie das Institut, das 2018 und 2019 aus der Zusammenführung der früheren Allianz-Tochter OLB, der Bremer Kreditbank, des Bankhauses Neelmeyer und der Wüstenrot Pfandbriefbank hervorging, mitteilte, sollen bis Ende des Jahres rund 250 Vollzeitstellen – knapp 15% der aktuellen Mitarbeiterkapazitäten – wegfallen. Der Abbau werde sozialverträglich vor allem über ein Freiwilligenprogramm realisiert. Das Institut, das laut bisherigen Angaben in drei Jahren mit einer Eigenkapitalrendite von bis zu 12 (2020: 6,9)% und einer Aufwandsquote unter 50% kapitalmarktfähig sein will, plant bis Ende 2021 auch eine Straffung des Standortnetzes um zwei Dutzend Filialen und SB-Stellen. Man arbeite intensiv an der strategischen Ausrichtung, so das Institut, hinter dem drei angelsächsische Investoren stehen. „Unsere Transformation kommt gut voran, doch schöpfen wir das volle Potenzial unserer Bank noch nicht aus“, sagte der neue OLB-Chef Stefan Barth. Die Weiterentwicklung soll „deutlich“ beschleunigt werden.